Advent - Weihnachten - Jahreswechsel

Das Friedenslicht aus Bethlehem für Gross und Klein

Das Licht von Bethlehem ist Zeichen des Friedens und Symbol für die Geburt Jesu Christi, die Hoffnung ins Dunkel der Menschen und der Welt bringt.

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist 1993 erstmals in die Schweiz gekommen. Seither wird es in vielen Städten und Ortschaften der Schweiz jeweils kurz vor Weihnachten willkommen geheissen. Der Empfang des Friedenslichts ist bereits zu einem Weihnachtsbrauch herangewachsen.

In diesem Jahr wird das Friedenslicht in Chur als Feier für Gross und Klein gestaltet. Am Montag 15. Dezember um 17 Uhr findet in der Regulakirche die ökumenische Andacht zur Begrüssung des Friedenslichtes statt. Dazu sind Kinder und Erwachsene herzlich eingeladen. Bei der Feier verteilen Schulkinder das Friedenslicht, das Sie im Anschluss mit nach Hause nehmen können. Bitte bringen Sie dafür eine Kerze oder Laterne mit.
Ivana Bendik, Christina Tuor und Gion-Luzi Bühler

Kirchgemeindeversammlung vom 17. November 2014

Kirchgemeindeversammlung Chur verabschiedet ausgeglichenes Budget

Die evangelische Kirchgemeindeversammlung Chur rechnet mit höheren Kirchensteuereinnahmen und bewilligte gestern das Budget für 2015 im Umfang von 5 Millionen Franken.

Bei einem Gesamtaufwand von 5 Millionen Franken legt die Kirchgemeinde Chur ein ausgeglichenes Budget für 2015 vor, mit einem kleinen Ertragsüberschuss von 4000 Franken. Kirchensteuererträge werden dabei mit 3.2. Millionen Franken budgetiert, gegenüber dem letztjährigen Budget sind das 150 000 Franken mehr. Grösster Ausgabeposten sind 2.9 Millionen Franken für Personalkosten. Bei den Sachaufwendungen schlagen vor allem die geplanten Orgelrenovationen in der Martinskirche und der Comanderkirche mit 160 000 Franken zu Buche. Finanzverwalter Andreas Gfeller geht von mittelfristig sinkenden Kirchensteuererträgen aus, hält eine genaue Prognose aber für schwierig. Der aktuelle Steuerfuss von 11 % wurde auch für das 2015 durch die Kirchgemeindeversammlung bestätigt resp. genehmigt. Hier könne von einem „bemerkenswert tiefen“ Steuerfuss im kantonalen Vergleich gesprochen werden, wie Andreas Thöny, Kirchenrats-Präsident der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden und Gast an der Kirchgemeindeversammlung vom 17. November 2014 in seinem Grusswort bemerkte.

Gewählte
Ins Kolloquium Chur konnte für einen der zwei vakanten Sitze Fred Schütz gewählt werden. Marco Camenisch wurde als langjähriges Mitglied der Quartierkommission Masans als dessen neuer Präsident gewählt.

Renovation Regulakirche
Bauchef Uolf Bardy präsentierte Umbauten und Sanierungen in der Regulakirche. Fristgerecht auf das „Projekt Regulakirche“, bei dem vermehrt kirchliche Anlässe, und Veranstaltungen durchgeführt werden, wurde die Technik erneuert, die Heizung verbessert, LED Beleuchtung eingeführt und die Kirche frisch gemalt. Der frühere Taufstein konnte restauriert und im Chorraum aufgestellt werden. Das Budget von 250 000 Franken wurde eingehalten.

Grusswort der Evanglisch-reformierten Landeskirche
In einem Grusswort gratulierte der kantonale Kirchenratspräsident Andreas Thöniy der Versammlung zum kürzlich gestarteten „Projekt Regulakirche“, über welches bereits über die Kantonsgrenzen hinaus diskutiert wird. Anschliessend informierte er unter anderem über das geplante Reformationsjubiläum 2017, für das Chur derzeit als ein möglicher Festort im Gespräch ist.